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Tresore

Gute Geschäfte mit schlechten Tresoren.
Gehen Sie auf Nummer Sicher
Insider der Sicherheitsbranche wissen schon lange: Nicht alle Tresore sind gut. Erschreckend viele halten nicht, was die Verkäufer versprechen. Das gilt in Deutschland genauso wie in der Schweiz und in Österreich.
e110 liegt jetzt eine Untersuchung der Kantonspolizei Zürich vor, die bislang selbst "im Tresor" aufbewahrt wurde. Sie bringt alarmierende Fakten an den Tag.
416 "Angriffe" auf Tresore im Kanton Zürich: 80 Prozent der Tresore hielten dem Angriff nicht stand, sie wurden geknackt. Alle sahen sie doch so stabil aus. Warum also gaben sie jeden Widerstand auf?
 
Am einfachsten hatten es die Gangster mit 81 so genannten Schlüsseltresoren. Sie brauchten lediglich nach den Schlüsseln zu suchen. In 76 Fällen waren sie erfolgreich. Es gibt kaum Verstecke, die ihnen nicht geläufig sind.
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•  Rund die Hälfte der 416 Geldschränke wurde, weil entweder gar nicht oder unfachmännisch verankert, vom Tatort abtransportiert und dann an einem sicheren Ort aufgebrochen. Darunter befanden sich bis zu 600 kg (12 Zentner!) schwere  Kassenschränke. Transportmittel: Tragegurte, Sackkarren, Gabelstapler, Pkw und Lieferwagen.
•    In 14 Prozent der Fälle genügten für den eigentlichen Aufbruch Schraubenzieher oder handliche Brecheisen als Tatwerkzeuge.
•    Zehn von Hundert der vermeintlich sicheren Tresore wurden an Ort und Stelle mit roher Gewalt (Pickel oder Vorschlaghammer) aufgeschlagen. Lediglich in weiteren 10 Prozent kamen die Tresorknacker mit eher klassischem Handwerkszeug, also Schweißgeräten oder Trennscheiben zum Erfolg.
Autor: Eduard Zimmermann Quelle Aktenzeichen XY